Canon-Regel 001Signal-Codes beschreiben beobachtbare Zustände. Mehrere Pattern können denselben Signal-Code referenzieren, wenn sie aus Sicht eines Beobachters denselben Zustand erzeugen.
Canon-Regel 002Ein Eintrag kann gleichzeitig als Fundamentales Pattern und als Mechanismus klassifiziert werden, wenn er eigenständig auftreten kann und gleichzeitig als Werkzeug eines übergeordneten Patterns fungiert.
Canon-Regel 003 · PrimärfunktionsregelJedes Pattern wird der Periode zugeordnet, die seine irreduzible Primäroperation beschreibt. Nachgelagerte Wirkungen, unterstützende Funktionen und mögliche Kaskadenfolgen begründen keine zweite Platzierung.
Canon-Regel 004 · EindeutigkeitsregelJede Kombination aus Familie und Periode darf höchstens ein kanonisches Pattern enthalten. Treffen mehrere Pattern auf dieselbe Position, dürfen sie nicht auf freie Felder verschoben werden. Stattdessen sind Zusammenführung, Ober- und Unterform, Reklassifizierung oder eine Revision der Achsenlogik zu prüfen.
FundamentalitätsprinzipEin Pattern ist fundamental, wenn es unabhängig von anderen Patterns entstehen kann. Häufigkeit ist kein Kriterium — Eigenständigkeit schon.
Signal-StatusOfficial — kanonisierter Signal-Code. Candidate — vorgeschlagen, noch nicht offiziell. Shared — mehrere Einträge referenzieren denselben Code (per Canon-Regel 001).
ForschungsprinzipWeiße Felder sind Hypothesen über strukturell mögliche, aber noch nicht belastbar identifizierte Positionen. Sie werden bewusst offengehalten und nicht künstlich gefüllt.
CascadenprinzipCascaden sind kuratierte Hypothesen über mögliche Wirkfolgen. Sie werden nur geführt, wenn die Übergänge logisch und fundgestützt sind. Ein Pattern muss keiner Cascade angehören.
Meta-Ausnahme 021Normalisierung erhält weder Ghost Annotation noch Counterfactual. Als übergeordneter Meta-Zustand ist sie nicht ein weiterer kommentierbarer Befund, sondern der Stewpunk-Endgegner.