Contact · normal channel
Kontakt
Für Fragen, Austausch, Kooperationen oder Hinweise, die nicht erst durch drei Gremien müssen.
— Open Channel
Manche Fragen stellt man nicht in Meetings. Manche Beobachtungen passen in keine Vorlage. Manche Momente brauchen einfach jemanden, der zuhört.
Wenn du an einem dieser Punkte bist: kein Formular. Kein Pitch. Kein Termin, der nichts wird.
Contact · normal channel
Für Fragen, Austausch, Kooperationen oder Hinweise, die nicht erst durch drei Gremien müssen.
Contact · protected channel
Für Beobachtungen, Dokumente oder Muster, die verschwinden würden, wenn man sie an die falsche Stelle schickt.
Channel · WEB / Signal transmission
Kein Pitch-Deck nötig. Schreib, was du beobachtest, woran du festhängst oder worüber wir gemeinsam nachdenken sollten.
OFFENE WERKLIZENZ
Die Open Commons License regelt, wie ausdrücklich unter ihr veröffentlichte Werke verwendet, bearbeitet und weitergegeben werden dürfen.
Sie verbindet weitreichende Nutzungsmöglichkeiten mit klaren Regeln für Herkunft, Offenheit und die Abgrenzung zur offiziellen Identität des ursprünglichen Projekts.
01
GRUNDSATZ
Das Werk lesen, untersuchen und für eigene Zwecke einsetzen.
Das Werk anpassen, erweitern und weiterentwickeln.
Das ursprüngliche oder bearbeitete Werk veröffentlichen und verbreiten.
Namen, Logos, Marken und der Eindruck einer offiziellen Zugehörigkeit unterliegen gesonderten Regeln.
02
DOKUMENTSYSTEM
OPEN WORKS LICENSE
The Open Commons License governs how works explicitly published under it may be used, modified and shared.
It combines broad rights of use with clear rules for attribution, openness and separation from the original project's official identity.
01
PRINCIPLE
Read, study and apply the work for your own purposes.
Adapt, extend and further develop the work.
Publish and distribute the original or modified work.
Names, logos, trademarks and any suggestion of official affiliation are governed by separate rules.
02
DOCUMENT SYSTEM
DIE LEITFRAGE
Offene Werke sollen genutzt, verändert und weitergegeben werden können, ohne dass ihre Herkunft oder ihr offener Charakter verloren gehen.
Sie ermöglicht die freie Weiterentwicklung eines Werks. Gleichzeitig stellt sie sicher, dass sichtbar bleibt, woher das Werk stammt, unter welchen Bedingungen es weitergegeben wird und wo die Grenze zur offiziellen Identität des ursprünglichen Projekts verläuft.
ZWECK
Werke sollen nicht nur betrachtet, sondern praktisch genutzt, geprüft, angepasst und weiterentwickelt werden können.
Auch nach Bearbeitungen und Weitergaben soll nachvollziehbar bleiben, auf welchem ursprünglichen Werk eine Fassung beruht.
Die Freigabe eines Werks bedeutet nicht automatisch, dass Namen, Logos, Marken oder ein offizieller Status mitübertragen werden.
FUNKTIONSLOGIK
Bearbeitete oder weiterentwickelte Fassungen dürfen eigenständig sein. Sie dürfen jedoch nicht allein aufgrund der Lizenz den Eindruck erwecken, vom ursprünglichen Projekt autorisiert, herausgegeben oder vertreten zu werden.
THE GUIDING QUESTION
Open works should be usable, modifiable and shareable without losing their origin or their open character.
It enables the free development of a work. At the same time, it ensures that the work's origin, the conditions governing redistribution and the boundary of the original project's official identity remain visible.
PURPOSE
Works should not merely be viewed. They should be usable, examinable, adaptable and capable of further development.
Even after modification and redistribution, it should remain clear which original work a version is based on.
Releasing a work does not automatically transfer names, logos, trademarks or official status.
FUNCTIONAL LOGIC
Modified or further-developed versions may exist independently. The license alone, however, does not permit them to suggest that they are authorised, published or represented by the original project.
DIE LEITFRAGE
Die OCL ist nicht auf einen bestimmten Werktyp beschränkt.
Sie kann auf kreative, dokumentarische, methodische, gestalterische und technische Werke angewendet werden. Ein einzelnes Werk kann dabei mehrere Werkarten miteinander verbinden.
Ein Text, ein Modell, eine grafische Darstellung oder ein Softwaremodul kann jeweils ein eigenständiges Werk sein. Mehrere solcher Bestandteile können zugleich zu einem gemeinsamen Werk oder Werkverbund gehören.
WERKARTEN
Geschichten, Essays, Artikel, Beschreibungen, Lizenztexte und andere sprachliche Werke.
Organisationsmodelle, Strukturmodelle, Systemmodelle und konzeptionelle Architekturen.
Beschriebene Vorgehensweisen, Frameworks, Arbeitslogiken und experimentelle Formate.
Spezifikationen, Handbücher, Forschungsbestände, Kataloge und strukturierte Wissenssammlungen.
Programme, Quellcode, Skripte, Widgets, Datenstrukturen und technische Module.
Diagramme, Illustrationen, Karten, Visualisierungen und gestalterische Systeme.
Strukturierte Sammlungen, Register, Korpora und geordnete Datenbestände.
Werke oder Werkverbünde, die mehrere Werkarten miteinander verbinden.
WERKVERBUND
Orpheus ist ein Organisationsmodell. Seine konkrete Veröffentlichung kann zusätzlich dokumentarische, grafische oder technische Bestandteile enthalten.
Orpheus bleibt ein Organisationsmodell. Weitere Bestandteile können zusammen mit diesem Modell als ein konkret bezeichneter Werkverbund veröffentlicht werden.
BEISPIELE
Die Zuordnung zu einer Werkart sagt zunächst nur, um welche Art von Werk es sich handelt. Ob ein konkretes Werk tatsächlich unter der OCL steht, richtet sich nach seiner ausdrücklichen Veröffentlichung und dem zugehörigen Eintrag im Coverage Register.
GELTUNGSLOGIK
Die Werkart beschreibt, um welche Art von Werk es sich handelt. Der Registereintrag bestimmt, welche konkreten Bestandteile unter der OCL stehen. Namen, Logos, Marken und offizielle Kennzeichnungen können unabhängig davon reserviert bleiben.
THE GUIDING QUESTION
The OCL is not limited to a particular type of work.
It may be applied to creative, documentary, methodological, visual and technical works. A single work may combine several work types.
A text, model, visual representation or software module may each constitute an independent work. Several such components may also belong to one combined work or body of works.
WORK TYPES
Stories, essays, articles, descriptions, license texts and other linguistic works.
Organisational models, structural models, system models and conceptual architectures.
Documented procedures, frameworks, operating logics and experimental formats.
Specifications, manuals, research bodies, catalogues and structured knowledge collections.
Programs, source code, scripts, widgets, data structures and technical modules.
Diagrams, illustrations, maps, visualisations and visual systems.
Structured collections, registers, corpora and organised bodies of data.
Works or bodies of works that combine several different work types.
BODY OF WORKS
Orpheus is an organisational model. Its specific publication may additionally contain documentary, visual or technical components.
Orpheus remains an organisational model. Additional components may be published together with the model as one specifically identified body of works.
EXAMPLES
Classification by work type initially describes only the nature of the work. Whether a specific work is actually covered by the OCL depends on its express publication and the corresponding entry in the Coverage Register.
COVERAGE LOGIC
The work type describes the nature of the work. The register entry determines which specific components are covered by the OCL. Names, logos, trademarks and official identifiers may remain reserved independently.
DIE LEITFRAGE
Die OCL öffnet das bezeichnete Werk – nicht automatisch die Identität des ursprünglichen Projekts.
Namen, Logos, Marken, offizielle Kennzeichnungen und der Eindruck einer autorisierten Zugehörigkeit können unabhängig vom Werk reserviert bleiben.
Bearbeitete, erweiterte oder weitergegebene Fassungen dürfen eigenständig verwendet werden. Sie dürfen jedoch nicht allein aufgrund der OCL den Eindruck erwecken, offiziell herausgegeben, autorisiert oder vertreten zu sein.
RESERVIERTE IDENTITÄT
Namen des ursprünglichen Projekts, seiner Teilprojekte, Organisationen, Publikationsreihen oder offiziellen Angebote.
Bildzeichen, Wort-Bild-Marken, Embleme, Signets und andere visuelle Kennzeichnungen des ursprünglichen Projekts.
Eingetragene oder anderweitig geschützte Marken sowie Kennzeichnungen, die auf eine bestimmte Herkunft hinweisen.
Bezeichnungen wie „offiziell“, „autorisiert“, „zertifiziert“ oder vergleichbare Aussagen über eine besondere Stellung.
Der Eindruck, eine Bearbeitung stamme vom ursprünglichen Projekt oder werde von ihm unterstützt, betrieben oder vertreten.
Domains, Accounts, Veröffentlichungswege und andere Kommunikationskanäle, die dem Ursprungsprojekt zugeordnet sind.
TRENNUNGSPRINZIP
Inhalt des bezeichneten Werks
Bearbeitbare Modelle und Methoden
Dokumentation und Quellmaterial
Registrierte Bestandteile und Fassungen
Name des Projekts
Logo und offizielle Gestaltung
Marken und Kennzeichen
Offizieller oder autorisierter Status
PRAKTISCHE BEISPIELE
BEZUGNAHME
Das ursprüngliche Werk und seine Herkunft werden entsprechend den Vorgaben der OCL kenntlich gemacht.
Der Name des ursprünglichen Werks darf verwendet werden, soweit dies zur Beschreibung von Herkunft und Bearbeitung erforderlich ist.
Namen, Gestaltung oder Formulierungen dürfen nicht so eingesetzt werden, dass eine nicht bestehende Autorisierung oder Zugehörigkeit entsteht.
DOCUMENT 02 / IDENTITY POLICY
Sie bestimmt insbesondere, welche Namen, Logos, Kennzeichnungen und offiziellen Bezeichnungen reserviert sind und unter welchen Voraussetzungen eine gesonderte Nutzung erlaubt werden kann.
Identity Policy öffnen ↗THE GUIDING QUESTION
The OCL opens the identified work – not automatically the identity of the original project.
Names, logos, trademarks, official identifiers and the appearance of authorised affiliation may remain reserved independently of the work.
Modified, extended or redistributed versions may be used independently. The OCL alone, however, does not permit them to suggest that they are officially published, authorised or represented by the original project.
RESERVED IDENTITY
Names of the original project, its subprojects, organisations, publication series or official services.
Graphic marks, combined word and image marks, emblems, symbols and other visual identifiers of the project.
Registered or otherwise protected marks and identifiers indicating a particular commercial or project origin.
Terms such as “official”, “authorised”, “certified” or similar statements suggesting a special status.
The impression that a modified version originates from, is supported by or represents the original project.
Domains, accounts, publication channels and other communication channels assigned to the original project.
SEPARATION PRINCIPLE
Content of the identified work
Modifiable models and methods
Documentation and source material
Registered components and versions
Name of the project
Logo and official visual identity
Trademarks and identifiers
Official or authorised status
PRACTICAL EXAMPLES
REFERENCE
The original work and its origin are identified in accordance with the requirements of the OCL.
The name of the original work may be used where necessary to describe its origin and the modifications made.
Names, visual identity or statements must not create the false impression of authorisation or affiliation.
DOCUMENT 02 / IDENTITY POLICY
It determines which names, logos, identifiers and official designations are reserved and under which conditions separate permission may be granted.
Open Identity Policy ↗DIE LEITFRAGE
Die OCL gewährt weitreichende Rechte zur Nutzung, Bearbeitung und Weitergabe.
Diese Rechte gelten für den konkret bezeichneten und im Coverage Register dokumentierten Werkumfang. Sie können einzeln oder miteinander kombiniert ausgeübt werden.
Die OCL soll nicht nur das Lesen oder Betrachten eines Werks erlauben. Sie ermöglicht seine praktische Nutzung, Weiterentwicklung und Verbreitung innerhalb der Bedingungen dieser Lizenz.
RECHTE IM ÜBERBLICK
Das Werk für eigene, gemeinschaftliche, wissenschaftliche oder wirtschaftliche Zwecke einsetzen.
Das Werk verändern, erweitern, übersetzen, kombinieren oder in neue Kontexte übertragen.
Das ursprüngliche Werk oder eine eigene Bearbeitung veröffentlichen und anderen zugänglich machen.
VERWENDEN
Die Nutzung ist nicht auf private oder nichtkommerzielle Zwecke beschränkt.
Ein lizenziertes Werk darf in Forschung, Lehre, Beratung, Organisationen, Projekten, Produkten, Dienstleistungen oder anderen eigenen Zusammenhängen verwendet werden.
Das Werk innerhalb einer Organisation, eines Teams oder eines Projekts anwenden.
Das Werk in Vorträgen, Publikationen, Workshops oder öffentlichen Angeboten nutzen.
Das Werk in entgeltlichen Leistungen, Produkten oder Beratungsformaten verwenden.
Software, Daten oder Modelle in eigene technische Systeme integrieren.
BEARBEITEN
Eine solche veränderte oder erweiterte Fassung wird in der OCL als Bearbeitung bezeichnet.
WEITERGEBEN
Sie dürfen das ursprüngliche Werk vervielfältigen, veröffentlichen und weitergeben.
Sie dürfen eine veränderte, erweiterte oder übersetzte Fassung öffentlich zugänglich machen.
Sie dürfen registrierte Bestandteile verwenden und weitergeben, soweit diese eindeutig bestimmbar sind.
Die Weitergabe darf digital, gedruckt, technisch, visuell oder in anderer geeigneter Form erfolgen.
KOMBINATION
Sie dürfen das Organisationsmodell verwenden, an einen eigenen Kontext anpassen, mit zusätzlichen Elementen erweitern und die daraus entstandene Bearbeitung anschließend veröffentlichen.
Welche Pflichten bei einer konkreten Nutzung entstehen, hängt insbesondere davon ab, ob das Werk lediglich intern verwendet oder öffentlich weitergegeben wird und ob dabei eine Bearbeitung entsteht.
THE GUIDING QUESTION
The OCL grants broad rights to use, modify and share.
These rights apply to the specifically identified scope documented in the Coverage Register. They may be exercised separately or in combination.
The OCL is not limited to permitting the reading or viewing of a work. It enables practical use, further development and distribution under the conditions of this license.
RIGHTS AT A GLANCE
Apply the work for personal, collective, academic or commercial purposes.
Change, extend, translate, combine or transfer the work into new contexts.
Publish and make available the original work or your own adaptation.
USE
Use is not limited to private or non-commercial purposes.
A licensed work may be used in research, education, consulting, organisations, projects, products, services or other independent contexts.
Apply the work within an organisation, team or project.
Use the work in presentations, publications, workshops or public services.
Use the work in paid services, products or consulting formats.
Integrate software, data or models into your own technical systems.
MODIFY
Such a changed or extended version is referred to under the OCL as an adaptation.
SHARE
You may reproduce, publish and distribute the original work.
You may make a modified, extended or translated version publicly available.
You may use and share registered components where they can be clearly identified.
Distribution may take place digitally, in print, technically, visually or otherwise.
COMBINATION
You may use the organisational model, adapt it to your own context, extend it with additional elements and subsequently publish the resulting adaptation.
The obligations arising from a specific use depend in particular on whether the work is used only internally or shared publicly and whether an adaptation is created.
DIE LEITFRAGE
Die Offenhaltungspflicht entsteht nicht bereits durch das Lesen, Verwenden oder Bearbeiten eines Werks.
Ausgelöst wird sie, wenn ein unter der OCL stehendes Werk oder eine davon abgeleitete Bearbeitung außerhalb des eigenen internen Bereichs weitergegeben oder öffentlich zugänglich gemacht wird.
Solange ein Werk oder eine Bearbeitung ausschließlich im eigenen internen Bereich verwendet wird, entsteht keine Pflicht zur Veröffentlichung. Sobald das Werk oder die Bearbeitung an Dritte gelangt, greift die Offenhaltungslogik der OCL.
KERNLOGIK
Die Bearbeitung muss nicht allein deshalb öffentlich zugänglich gemacht werden.
Für die weitergegebene Fassung entstehen die in der OCL festgelegten Pflichten.
KEIN AUSLÖSER
Ein Werk darf gelesen, analysiert, geprüft und wissenschaftlich untersucht werden.
Ein Werk darf innerhalb des eigenen internen Bereichs praktisch eingesetzt werden.
Eine interne Bearbeitung muss nicht allein wegen ihrer Entstehung veröffentlicht werden.
Entwürfe, Experimente und verworfene Fassungen dürfen intern bleiben.
Allgemeine Erfahrungen, Fähigkeiten und Erkenntnisse unterliegen nicht automatisch der Offenhaltungspflicht.
Eine ausschließlich persönliche Nutzung löst keine Pflicht zur Veröffentlichung aus.
Keine Offenhaltungspflicht bedeutet nicht, dass andere Lizenzbedingungen bedeutungslos werden. Insbesondere dürfen reservierte Identitätselemente weiterhin nicht irreführend verwendet werden.
AUSLÖSER
ENTSCHEIDUNGSTEST
Keine Offenhaltungspflicht aus der OCL.
Bei Weitergabe gelten die Pflichten für das unveränderte Werk.
Die Offenhaltungspflicht ist noch nicht ausgelöst.
Die Offenhaltungspflicht ist ausgelöst.
GRENZFÄLLE
Ein Team verändert ein OCL-Modell und nutzt es ausschließlich für seine interne Zusammenarbeit.
Eine angepasste Fassung wird als Bestandteil eines Projektergebnisses an einen Kunden übergeben.
Eine Bearbeitung wird auf einer öffentlich erreichbaren Website oder Plattform bereitgestellt.
Eine Bearbeitung wird externen Personen über einen geschlossenen Downloadbereich zugänglich gemacht.
Ein Werk wird in einem Vortrag gezeigt, ohne dass die Werkdatei oder Bearbeitung überlassen wird.
Ein OCL-Werk wird intern zur Erbringung einer Leistung genutzt, aber nicht als Werk oder Bearbeitung übergeben.
RECHTSFOLGE
Sobald ein OCL-Werk oder eine Bearbeitung an Dritte weitergegeben oder öffentlich zugänglich gemacht wird.
Herkunft, Lizenzhinweis, Änderungskennzeichnung, Offenlegung und Weiterlizenzierung.
THE GUIDING QUESTION
The openness obligation does not arise merely from reading, using or modifying a work.
It is triggered when a work covered by the OCL, or an adaptation derived from it, is distributed outside the user’s internal sphere or made publicly accessible.
As long as a work or adaptation is used exclusively within the user’s internal sphere, there is no obligation to publish it. Once the work or adaptation is distributed to third parties, the openness logic of the OCL applies.
CORE LOGIC
The adaptation does not have to be made public merely because it was created.
The obligations defined by the OCL arise for the distributed version.
NO TRIGGER
A work may be read, analysed, reviewed and examined for research purposes.
A work may be practically applied within the user’s own internal sphere.
An internal adaptation does not have to be published merely because it has been created.
Drafts, experiments and discarded versions may remain internal.
General experience, skills and insights are not automatically subject to the openness obligation.
Exclusively personal use does not trigger an obligation to publish.
No openness obligation does not mean that all other license conditions become irrelevant. Reserved identity elements must still not be used misleadingly.
TRIGGER
DECISION TEST
No openness obligation arises from the OCL.
If distributed, the obligations apply to the unmodified work.
The openness obligation has not yet been triggered.
The openness obligation is triggered.
BOUNDARY CASES
A team modifies an OCL model and uses it exclusively for its internal collaboration.
An adapted version is transferred to a client as part of a project result.
An adaptation is made available on a publicly accessible website or platform.
An adaptation is made available to external persons through a protected download area.
A work is shown in a presentation without transferring the work file or adaptation.
An OCL work is used internally to provide a service but is not transferred as a work or adaptation.
CONSEQUENCE
When an OCL work or adaptation is distributed to third parties or made publicly accessible.
Attribution, license notice, modification notice, disclosure and continued licensing.
DIE LEITFRAGE
Die OCL verlangt keine unveränderten Werke. Sie verlangt nachvollziehbare Bearbeitungen.
Wer ein OCL-Werk bearbeitet und die Bearbeitung öffentlich weitergibt oder im Rahmen einer öffentlichen Leistung verwendet, muss Herkunft, Lizenz und Änderungen transparent dokumentieren.
Dritte sollen erkennen können, welches Ursprungswerk verwendet wurde, wer die Bearbeitung erstellt hat, was verändert wurde und unter welcher Lizenz die neue Fassung weitergegeben wird.
ZUSAMMENHANG
Wird eine Bearbeitung außerhalb des internen Bereichs weitergegeben oder öffentlich eingesetzt?
Welche Informationen und Bestandteile müssen nachvollziehbar bereitgestellt werden?
DIE SECHS TRANSPARENZPFLICHTEN
Es muss eindeutig erkennbar sein, dass nicht das unveränderte Originalwerk vorliegt.
Das Ursprungswerk und seine ursprünglichen Urheber müssen weiterhin nachvollziehbar bleiben.
Die verwendete OCL-Version und ein Verweis auf den anwendbaren Lizenztext müssen genannt werden.
Wesentliche Ergänzungen, Kürzungen und strukturelle Änderungen sollen verständlich beschrieben werden.
Die weitergegebene Bearbeitung und ihre erforderliche Dokumentation müssen zugänglich gemacht werden.
Soweit technisch möglich, sollen Lizenz und Herkunft auch für Software und KI-Systeme erkennbar sein.
OFFENLEGUNGSUMFANG
Vertrauliche oder unabhängige Inhalte bleiben außerhalb der Offenlegung, sofern sie nicht selbst Bestandteil der bearbeiteten OCL-Struktur geworden sind.
KENNZEICHNUNG
Die Kennzeichnung muss deutlich, aber nicht werblich sein.
Sie kann im Dokument, in einer README-Datei, in den Metadaten, im Quellcode, auf einer Downloadseite oder in einer vergleichbaren Dokumentation erfolgen.
DOKUMENTATIONSABLAUF
Werkname, Version und Herkunft eindeutig erfassen.
Inhalte, Komponenten oder Strukturen weiterentwickeln.
Wesentliche Unterschiede zur Ausgangsversion festhalten.
OCL-Version und Lizenzverweis sichtbar ergänzen.
Bearbeitung und erforderliche Dokumentation zugänglich machen.
MASCHINENLESBARKEIT
Lizenzinformationen werden direkt am Werk oder in einer eindeutig zugeordneten Metadatendatei hinterlegt.
<meta name="license" content="Open Commons License 2.0">
<meta name="ocl:source" content="NOMOS v1.2.0">
<meta name="ocl:status" content="adaptation">
<meta name="ocl:author" content="Example Consulting GmbH">
<meta name="ocl:modified" content="2026-07-14">
ABSCHLUSSPRÜFUNG
THE GUIDING QUESTION
The OCL does not require works to remain unchanged. It requires adaptations to remain traceable.
Anyone who modifies an OCL work and publicly distributes or uses the adaptation as part of a public service must transparently document its origin, license and changes.
Third parties must be able to identify the source work, the creator of the adaptation, the changes made and the license under which the new version is distributed.
CONNECTION
Is an adaptation distributed or publicly used outside the internal sphere?
Which information and components must be made traceably available?
SIX TRANSPARENCY OBLIGATIONS
It must be clear that the work is not the unchanged original.
The source work and its original authors must remain traceable.
The applicable OCL version and license reference must be stated.
Material additions, removals and structural changes should be described.
The distributed adaptation and required documentation must be made accessible.
Where technically possible, license and origin should be recognizable to software and AI systems.
DISCLOSURE SCOPE
ADAPTATION NOTICE
DIE LEITFRAGE
Nutzen, lehren, verkaufen, beraten, veröffentlichen und technisch weiterentwickeln.
Die OCL unterscheidet nicht zwischen kommerzieller, wissenschaftlicher, gemeinnütziger oder privater Nutzung. Entscheidend ist, ob eine Nutzung intern bleibt oder öffentlich wird – und ob sie mit den Grundwerten der Lizenz vereinbar ist.
Unternehmen, Behörden, Hochschulen, Einzelpersonen und gemeinnützige Organisationen erhalten dieselben Rechte. Öffentliche Bearbeitungen aktivieren jedoch die Offenhaltungs- und Transparenzpflichten aus Kapitel 5 und 6.
DIE ENTSCHEIDENDE GRENZE
OCL-Werke dürfen intern untersucht, eingesetzt, ausprobiert, angepasst, getestet und weiterentwickelt werden.
Wer eine Bearbeitung veröffentlicht, verbreitet, präsentiert oder als Teil einer Dienstleistung einsetzt, muss die einschlägigen Offenhaltungs- und Transparenzpflichten erfüllen.
ZULÄSSIGE NUTZUNGSFORMEN
Beratungen, Workshops, Schulungen, Coachings und vergleichbare Leistungen.
Kostenpflichtige Angebote, Produkte, Plattformen und Geschäftsmodelle.
Verkauf, Druck, Lizenzierung und Verbreitung als Software oder Publikation.
Wissenschaftliche Publikationen, Ausbildung, Hochschullehre und Forschung.
Kommunen, Ministerien, Hochschulen, Stiftungen, Verbände und öffentliche Stellen.
Verarbeitung, Analyse, Suche, Zusammenfassung, Übersetzung und Weiterentwicklung.
OCL-Werke dürfen ausgestellt, demonstriert, gelehrt, präsentiert und öffentlich zugänglich gemacht werden.
DIENSTLEISTUNGEN
KOMMERZIELLE NUTZUNG
OCL-Werke dürfen verkauft, gedruckt, lizenziert, als Software vertrieben oder in kostenpflichtigen Leistungen eingesetzt werden.
Der Preis ändert die Lizenzpflichten nicht. Eine öffentlich genutzte Bearbeitung bleibt auch dann offen, wenn sie Teil eines kommerziellen Angebots ist.
GRUNDWERTE
Die Lizenzrechte dürfen nicht für Aktivitäten eingesetzt werden, deren Zweck oder wesentliche Wirkung in einem der folgenden Punkte liegt.
ENTSCHEIDUNGSHILFE
Ja: keine Offenlegung interner Änderungen. Nein: weiter zu Frage 02.
Die Nutzung ist erlaubt. Lizenz- und Herkunftshinweise bleiben erhalten.
Kapitel 5 und 6 gelten für die Bearbeitung.
Nur dann bestehen die eingeräumten Nutzungsrechte fort.
THE GUIDING QUESTION
Use, teach, sell, advise, publish and technically develop it.
The OCL does not distinguish between commercial, scientific, non-profit or private use. The decisive questions are whether the use remains internal or becomes public, and whether its purpose is compatible with the values of the license.
Companies, public authorities, universities, individuals and non-profit organisations receive the same rights. Public adaptations, however, activate Chapters 5 and 6.
THE DECISIVE BOUNDARY
OCL works may be examined, applied, tested, adapted and internally developed without publishing those changes.
Anyone who publishes, distributes, presents or uses an adaptation as part of a service must comply with the relevant openness and transparency duties.
PERMITTED FORMS OF USE
Consulting, workshops, training, coaching and comparable services.
Paid offers, products, platforms and business models.
Sale, print, licensing and distribution as software or publication.
Scientific publications, education, university teaching and research.
Municipalities, ministries, universities, foundations and associations.
Processing, analysis, search, summarisation, translation and development.
OCL works may be exhibited, demonstrated, taught, presented and made publicly accessible.
SERVICES
COMMERCIAL USE
OCL works may be sold, printed, licensed, distributed as software or included in paid services.
The price does not alter the license duties. A publicly used adaptation remains open even when it forms part of a commercial offer.
CORE VALUES
The licensed rights may not be used for activities whose purpose or substantial effect consists of the following.
DIE LEITFRAGE
Jede Komponente behält zunächst ihre eigene rechtliche Herkunft.
Die OCL beansprucht keine Rechte an Fremdmaterial. Software, Bibliotheken, Bilder, Texte, Daten, Audio, Video, Quellen und Dokumentationen Dritter bleiben unter ihren jeweils geltenden Bedingungen.
Eine Kombination ist möglich, wenn die Fremdlizenz sie erlaubt, alle Hinweise erhalten bleiben und keine widersprüchlichen Verpflichtungen für dieselben Bestandteile entstehen.
DIE RECHTSGRENZE
Bleibt unter der Open Commons License.
Behält seine eigene Lizenz und Rechtekette.
Jeder Bestandteil bleibt eindeutig seiner Lizenz zugeordnet.
SECHS GRUNDSÄTZE
Die OCL verändert bestehende Rechte Dritter nicht.
Urheberangaben, Lizenzhinweise und Copyright-Vermerke dürfen nicht entfernt werden.
Die Fremdlizenz muss die konkrete Verbindung und Veröffentlichung zulassen.
Ein eingebundenes Werk wird nicht allein durch die Einbindung zum OCL-Werk.
Lizenz, Urheber und Herkunft sollen eindeutig zugeordnet werden.
Die OCL fördert offene Formate, schreibt aber keine bestimmte Technologie vor.
FREMDMATERIAL
KOMPATIBILITÄTSPRÜFUNG
Prüfen, ob Bearbeitung, Kombination und Weitergabe gestattet sind.
Urheber, Lizenz, Copyright und Herkunft vollständig übernehmen.
Keine gemeinsame Veröffentlichung, wenn dieselbe Komponente Unvereinbares erfüllen müsste.
Lizenz, Herkunft und Rechtekette im Werk oder Begleitdokument sichtbar machen.
KONFLIKTFALL
Die betreffenden Bestandteile müssen getrennt, ersetzt oder unter einer kompatiblen Rechtegrundlage neu eingebunden werden.
KENNZEICHNUNG
Nicht ein pauschaler Lizenzsatz, sondern eine Komponentenliste schafft Klarheit.
Soweit praktikabel, sollen Lizenz, Urheber und Herkunft für jeden abweichend lizenzierten Bestandteil nachvollziehbar angegeben werden.
KI-GENERIERTE INHALTE
OFFENE STANDARDS
Die OCL empfiehlt diese Formen, schreibt jedoch kein bestimmtes Produkt, Format, Protokoll oder technisches System vor.
THE GUIDING QUESTION
Each component initially retains its own legal origin.
The OCL claims no rights in third-party material. Software, libraries, images, texts, data, audio, video, sources and documentation remain subject to their applicable terms.
A combination is possible when the third-party license permits it, all notices remain intact and no contradictory obligations apply to the same components.
THE LEGAL BOUNDARY
Remains under the Open Commons License.
Retains its own license and chain of rights.
Each component remains assigned to its license.
SIX PRINCIPLES
The OCL does not alter existing third-party rights.
Author, license and copyright notices must not be removed.
The third-party license must permit the relevant combination and publication.
A work does not become an OCL work merely because it is embedded.
License, author and origin should remain clearly attributable.
The OCL promotes open formats but mandates no specific technology.
THIRD-PARTY MATERIAL
COMPATIBILITY CHECK
Check modification, combination and distribution rights.
Retain author, license, copyright and origin information.
Do not jointly publish if the same component would have to satisfy incompatible terms.
Make license, origin and chain of rights visible.
CONFLICT
The relevant components must be separated, replaced or reintroduced under compatible rights.
MARKING
AI-GENERATED CONTENT
Die OCL stellt Werke bereit, übernimmt jedoch keine Garantie für deren Richtigkeit, Vollständigkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck. Die Verantwortung für Auswahl, Einsatz und Folgen der Nutzung liegt bei den jeweiligen Nutzenden.
DIE ERSTE FRAGE
Die Antwort hängt nicht davon ab, wer Sie sind – sondern davon, was Sie tun.
Der Quick Start führt durch die wichtigsten Nutzungsfälle und zeigt, welche Kapitel der Lizenz jeweils relevant werden.
ENTSCHEIDUNGSWEG
Wenn ja, entstehen grundsätzlich keine Offenlegungspflichten.
Unveränderte Nutzung und Bearbeitung führen zu unterschiedlichen Pflichten.
Dann müssen zusätzliche Lizenzen und Rechteketten geprüft werden.
Nur dann bestehen die eingeräumten Nutzungsrechte fort.
TYPISCHE NUTZUNGSFÄLLE
Sie dürfen untersuchen, testen, anpassen und weiterentwickeln.
Die öffentliche Nutzung ist erlaubt. Herkunft und Lizenz bleiben sichtbar.
Die Bearbeitung muss offengehalten und nachvollziehbar dokumentiert werden.
Kommerzielle Nutzung ist erlaubt. Der Preis verändert die Pflichten nicht.
Jede Komponente behält ihre eigene Lizenz und muss eindeutig gekennzeichnet werden.
Verarbeitung ist erlaubt. Herkunft, Rechte Dritter und Nachweise bleiben zu prüfen.
MINDESTSTANDARD
KURZBEISPIEL
SCHNELLPRÜFUNG
THE FIRST QUESTION
The answer does not depend on who you are, but on what you do.
This Quick Start covers the most common use cases and identifies the relevant chapters of the license.
DECISION PATH
If yes, no disclosure duties generally arise.
Unmodified use and adaptation trigger different duties.
Additional licenses and rights chains must be checked.
Only then do the granted rights continue.
COMMON USE CASES
You may examine, test, adapt and develop it internally.
Public use is permitted. Origin and license notices remain visible.
The adaptation must remain open and be documented traceably.
Commercial use is permitted. Charging a fee does not change the duties.
Each component retains its license and must remain clearly attributable.
Processing is permitted. Origin, third-party rights and evidence remain relevant.
MINIMUM STANDARD
Prüfen Sie in weniger als einer Minute, ob Ihre geplante Veröffentlichung den zentralen Anforderungen der Open Commons License entspricht.
| Thema | Kapitel |
|---|---|
| Offenhaltung | 5 |
| Transparenz | 6 |
| Öffentliche Nutzung | 7 |
| Lizenzkompatibilität | 8 |
| Haftung | 9 |
DAS BEGLEITDOKUMENT
Das License Manifest dokumentiert Herkunft, Bearbeitung, Fremdmaterial und Lizenzstatus eines veröffentlichten Werkes.
Es ersetzt keinen Lizenztext. Es macht sichtbar, welche Rechte, Bestandteile und Änderungen zu einer konkreten Veröffentlichung gehören.
MANIFEST-STRUKTUR
Eindeutiger Titel oder Werkname.
Veröffentlichte Fassung oder Release.
Verantwortliche Person oder Organisation.
OCL-Version und Geltungsbereich.
Änderungen gegenüber dem Ursprungswerk.
Abweichend lizenzierte Bestandteile.
Hashes, Quellen, Archive oder Signaturen.
BEISPIEL
BEARBEITETE FASSUNGEN
FREMDMATERIAL
| BESTANDTEIL | QUELLE | LIZENZ | HINWEIS |
|---|---|---|---|
| Pattern Card | NOMOS | OCL | Ursprungswerk |
| Fotografie | Example Archive | CC BY 4.0 | Namensnennung erforderlich |
| Icon Library | Example Icons | MIT | Lizenzhinweis erhalten |
| Forschungszitat | Fachpublikation | Zitierrecht | Quelle vollständig angeben |
KURZVORLAGE
LICENSE MANIFEST Werk: Version: Herausgeber / Urheber: Lizenz: OCL-Version: Status: Original / Bearbeitung Ursprungswerk: Bearbeitet durch: Beschreibung der Änderungen: Fremdmaterial: - Bestandteil: - Quelle: - Lizenz: - Erforderlicher Hinweis: Veröffentlichungsdatum: Manifest-ID: Integritätsnachweis / Hash: Archiv- oder Quellenlink:
ABGRENZUNG
THE ACCOMPANYING RECORD
The License Manifest records origin, adaptation, third-party material and licensing status.
It does not replace the license. It makes the rights, components and changes of a specific publication visible.
MANIFEST STRUCTURE
Unique title or work name.
Published release or edition.
Responsible person or organisation.
OCL version and scope.
Changes made to the source work.
Components under different licenses.
Hashes, sources, archives or signatures.
SHORT TEMPLATE
LICENSE MANIFEST Work: Version: Creator / Publisher: License: OCL version: Status: Original / Adaptation Source work: Adapted by: Description of changes: Third-party material: - Component: - Source: - License: - Required notice: Publication date: Manifest ID: Integrity proof / hash: Archive or source link:
DER VERBINDLICHE GELTUNGSNACHWEIS
Nicht jede Werkart und nicht jedes Werk des Stewpunk-Ökosystems steht automatisch unter der Open Commons License.
Das Coverage Register benennt die geschützten Werke einzeln. Nur ein ausdrücklicher Registereintrag begründet den OCL-Status.
ABGRENZUNG
Ordnet Werke nach ihrer Art, Funktion und Rolle im Ökosystem.
Ein eindeutig benanntes Werk mit eigener Version und Identität.
Legt verbindlich fest, ob genau dieses Werk unter der OCL steht.
REGISTERFELDER
Dauerhafte Kennung des Eintrags.
Offizieller Name des Werkes.
Zuordnung innerhalb der Architektur.
Erfasste Ausgabe oder Release.
In Kraft, ersetzt, archiviert oder ausgeschlossen.
Technischer Integritätsnachweis.
Zeitpunkt der Aufnahme oder Änderung.
Abgrenzungen, Vorbehalte oder Verweise.
BEISPIELREGISTER
| REGISTRY-ID | WERK | LAYER | VERSION | STATUS | INTEGRITÄT |
|---|---|---|---|---|---|
| OCL-NOMOS-001 | NOMOS · Pattern CanonOfficial Corpus | Layer 03 | v1.1.0-final | OCL AKTIV | SHA-256 · 5679… |
| OCL-LEXIS-001 | LEXIS · Entry TemplateReference Architecture | Layer 04 | v1.0-final | OCL AKTIV | SHA-256 · example |
| OCL-NOMOS-000 | NOMOS · Founding CorpusHistorical Release | Layer 03 | v1.0.0-final | ARCHIVIERT | SHA-256 · example |
| EX-RMN-001 | Stewpunk · RomanmanuskriptReserved Narrative Work | Layer 01 | laufende Fassung | AUSGESCHLOSSEN | nicht veröffentlicht |
Die dargestellten Einträge illustrieren die Registerlogik. Rechtlich verbindlich ist ausschließlich die veröffentlichte Endfassung des Registers.
STATUSLOGIK
VERSIONEN
Diese Fassung steht unter der OCL.
Eine neue Fassung benötigt eine eigene eindeutige Registrierung.
Ohne Registereintrag entsteht kein automatischer OCL-Status.
PRÜFUNG
Stimmt der offizielle Titel mit dem Registereintrag überein?
Ist genau die verwendete Fassung registriert?
Entspricht die Datei dem hinterlegten Integritätsnachweis?
Ist der Eintrag aktiv, archiviert, ersetzt oder ausgeschlossen?
WICHTIGE FOLGE
THE BINDING RECORD OF COVERAGE
Not every type of work and not every work in the Stewpunk ecosystem is automatically covered by the Open Commons License.
The Coverage Register identifies covered works individually. Only an explicit register entry establishes OCL status.
DISTINCTION
Classifies works by type, function and role.
An individually named work with its own version and identity.
Bindingly determines whether that specific work is covered.
STATUS LOGIC
HÄUFIGE FRAGEN
Die Open Commons License erlaubt weitreichende Nutzung. Entscheidend sind Offenhaltung, Nachvollziehbarkeit und klare Herkunft.
Diese Fragen erklären die wichtigsten Fälle, ohne den Lizenztext zu ersetzen.
NUTZUNG
Ja. Kommerzielle Nutzung ist grundsätzlich erlaubt, sofern die jeweils einschlägigen OCL-Pflichten eingehalten werden.
Dazu können insbesondere Herkunftskennzeichnung, Dokumentation von Bearbeitungen, Offenhaltung abgeleiteter Werke und die Beachtung von Fremdlizenzen gehören.
Ja. Rein interne Nutzung ist zulässig. Veröffentlichungspflichten entstehen grundsätzlich erst dann, wenn ein Werk oder eine Bearbeitung nach außen weitergegeben oder öffentlich zugänglich gemacht wird.
Interne Vertraulichkeits-, Datenschutz- und Geheimhaltungspflichten bleiben davon unberührt.
Grundsätzlich ja. Übersetzungen, Trainingsunterlagen, Präsentationen und andere Übertragungen können zulässige Bearbeitungen sein.
Die Quelle muss erkennbar bleiben, Änderungen sind kenntlich zu machen und die neue Fassung darf nicht als unverändertes offizielles Werk ausgegeben werden.
Ja, sofern der verwendete Bestandteil tatsächlich unter der OCL steht und keine Rechte Dritter entgegenstehen.
Der Geltungsbereich sollte über das Coverage Register, das License Manifest und gegebenenfalls zusätzliche Hinweise geprüft werden.
BEARBEITUNG UND VERÖFFENTLICHUNG
Eine Bearbeitung liegt vor, wenn Inhalt, Struktur, Darstellung, Reihenfolge, Sprache, Funktion oder technische Umsetzung gegenüber dem Ursprungswerk verändert werden.
Reine technische Konvertierungen ohne inhaltliche Veränderung können davon abzugrenzen sein.
Nein. Rein interne Änderungen müssen grundsätzlich nicht veröffentlicht werden.
Werden sie jedoch nach außen verbreitet, zugänglich gemacht oder als Teil einer öffentlichen Leistung eingesetzt, greifen die entsprechenden Offenlegungs- und Dokumentationspflichten.
Nicht automatisch. Offenzulegen ist der Teil, der das OCL-Werk oder dessen Bearbeitung bildet und für Nachvollziehbarkeit, Prüfung und Weiterverwendung erforderlich ist.
Unabhängige Bestandteile, vertrauliche Informationen, personenbezogene Daten oder rechtlich geschützte Fremdinhalte werden dadurch nicht automatisch freigegeben.
Eine bearbeitete Fassung sollte mindestens das Ursprungswerk, die eigene Versionskennung, die Bearbeitenden und die wesentlichen Änderungen nennen.
Zusätzlich sollte klar erkennbar sein, dass es sich nicht um eine offizielle Originalfassung handelt.
SCHUTZ UND IDENTITÄT
Nein. Das Schichtenmodell beschreibt nur Werkarten. Verbindlich ist ausschließlich der ausdrückliche Eintrag eines konkreten Werkes im Coverage Register.
Ohne einen solchen Eintrag darf ein OCL-Status nicht angenommen werden.
Nein, sofern er nicht ausdrücklich im Coverage Register als OCL-Werk eingetragen ist.
Die bloße Zugehörigkeit zum narrativen Layer oder zum Stewpunk-Ökosystem begründet keine Freigabe.
Die Nutzung eines OCL-Werkes berechtigt nicht automatisch dazu, Marken, Logos, offizielle Kennzeichen oder eine irreführende Werkidentität zu verwenden.
Bearbeitete Fassungen dürfen insbesondere nicht den Eindruck erwecken, sie seien offiziell autorisiert oder unverändert.
Sie verlangt, dass Herkunft, Bearbeitung und Offenheit nachvollziehbar bleiben.
Dadurch kann ein Werk genutzt und weiterentwickelt werden, ohne dass Dritte seine Herkunft verschleiern, es proprietär abschließen oder eine Bearbeitung als offizielles Original ausgeben.
FREMDMATERIAL UND KI
Fremdmaterial bleibt unter seiner eigenen Lizenz oder rechtlichen Grundlage.
Die OCL kann keine Rechte einräumen, die der Herausgeber selbst nicht besitzt. Solche Bestandteile müssen klar gekennzeichnet und ihre Bedingungen separat erfüllt werden.
Ja, wenn die jeweiligen Lizenzbedingungen miteinander vereinbar sind und die einzelnen Bestandteile eindeutig zugeordnet werden.
Das License Manifest sollte dokumentieren, welche Lizenz für welchen Bestandteil gilt.
Grundsätzlich ja. Die Nutzung von KI entbindet jedoch nicht von der Prüfung von Rechten, Quellen, personenbezogenen Daten, Fremdmaterial und der Kennzeichnung wesentlicher Bearbeitungen.
Auch KI-gestützte Ergebnisse dürfen nicht fälschlich als unveränderte offizielle Werke ausgegeben werden.
Das hängt vom konkreten OCL-Text, dem registrierten Werk, dem Nutzungszweck und gegebenenfalls weiteren rechtlichen Grundlagen ab.
Fremdrechte, Datenschutz, Datenbankrechte und gesetzliche Beschränkungen bleiben separat zu prüfen.
VERSTÖSSE UND VERANTWORTUNG
Werden Lizenzbedingungen verletzt, können die eingeräumten Nutzungsrechte ganz oder teilweise entfallen.
Je nach Lizenztext kann eine Heilung möglich sein, wenn der Verstoß vollständig und fristgerecht behoben wird.
Die Verantwortung für eigene Änderungen, Kombinationen, Aussagen und Veröffentlichungen liegt bei den jeweiligen Bearbeitenden oder Herausgebenden.
Die ursprünglichen Urheber haften nicht automatisch für fremde Bearbeitungen oder deren Folgen.
Nein. Werke werden grundsätzlich ohne Garantie für Fehlerfreiheit, Vollständigkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck bereitgestellt.
Nutzende müssen selbst prüfen, ob ein Werk für ihren konkreten Einsatz geeignet und rechtlich zulässig ist.
FREQUENTLY ASKED QUESTIONS
The Open Commons License permits broad use. Openness, traceability and clear attribution remain essential.
These answers explain common cases without replacing the license text.
CORE QUESTIONS
Yes, provided the relevant OCL obligations are met, including attribution, documentation, openness and third-party license compliance where applicable.
No. Only a specific entry in the Coverage Register establishes OCL coverage for a particular work and version.
No, unless it is expressly entered in the Coverage Register. Membership in the narrative layer does not itself create a license grant.
Yes. The source, the adapters, the version and material changes must remain identifiable, and the adaptation must not be presented as an unchanged official work.
Third-party material remains subject to its own license or legal basis. The OCL cannot grant rights the publisher does not hold.
Generally yes, but rights, sources, personal data, third-party material and significant modifications must still be reviewed and documented.
The granted rights may terminate in whole or in part. The final license text determines whether and how a breach can be cured.
PRAXIS STATT ABSTRAKTION
Dieselbe Lizenz kann je nach Nutzung zu unterschiedlichen Pflichten führen.
Entscheidend sind Veröffentlichung, Bearbeitung, Fremdmaterial, Werkstatus und die Frage, ob eine neue Fassung nach außen tritt.
ACHT TYPISCHE FÄLLE
Eine Beratung nutzt NOMOS-Pattern in einem bezahlten Workshop.
Ein Unternehmen ergänzt ein OCL-Framework um interne Prozesse.
Eine Trainerin baut OCL-Inhalte in eigene Schulungsunterlagen ein.
Ein Forschungsteam verwendet OCL-Modelle in einer Studie.
Ein Entwickler übersetzt ein OCL-Modell in ein digitales Tool.
Ein Team lässt Texte, Karten oder Pattern durch KI umformulieren.
Eine Veröffentlichung kombiniert OCL-Inhalte mit CC-Bildern und MIT-Code.
Jemand möchte Figuren, Handlung oder Textpassagen des Romans übernehmen.
ENTSCHEIDUNGSMATRIX
Ohne Eintrag darf kein OCL-Status angenommen werden.
Dann müssen Bearbeitung, Version und Herkunft nachvollziehbar bleiben.
Dann greifen die einschlägigen Offenlegungs- und Kennzeichnungspflichten.
Diese bleiben separat zu prüfen und gegebenenfalls auszunehmen.
MINDESTSTANDARD
PRACTICE INSTEAD OF ABSTRACTION
The same license may create different obligations depending on the use.
Publication, adaptation, third-party material and the registered status of the work are decisive.
TYPICAL CASES
Commercial use is permitted. Attribution must remain visible and adapted material must not be presented as an official original.
Purely internal adaptations generally do not have to be published. External distribution changes the assessment.
OCL components and software dependencies must be clearly separated. LICENSE, NOTICE, manifest and changelog should identify the boundaries.
A narrative layer does not establish OCL coverage. Only an explicit Coverage Register entry does.
PRAKTISCHER VERÖFFENTLICHUNGSSTANDARD
Ein offenes Werk braucht mehr als eine Lizenzdatei.
Es braucht klare Zuständigkeiten, Versionen, Herkunft, Status, Änderungsnachweise und nachvollziehbare Release-Artefakte.
REPOSITORY-STANDARD
/
├── LICENSE
├── NOTICE
├── LICENSE-MANIFEST.md
├── COVERAGE-REGISTER.md
├── CHANGELOG.md
├── README.md
├── /src
├── /docs
├── /examples
├── /third-party
└── /releases
Enthält die gültige OCL-Fassung oder einen eindeutigen Verweis darauf.
Nennt Urheber, Herausgeber, offizielle Werkidentität und zentrale Rechtehinweise.
Ordnet jedem relevanten Bestandteil Status, Quelle und Lizenz zu.
Dokumentiert, welche Werke und Versionen tatsächlich unter der OCL stehen.
Hält wesentliche inhaltliche, strukturelle und technische Änderungen nachvollziehbar fest.
Enthält unveränderliche Veröffentlichungsstände, Hashes und Release Notes.
PUBLICATION WORKFLOW
Werk oder Bearbeitung erstellen.
Lizenzstatus festlegen.
Bestandteile und Fremdrechte dokumentieren.
Konkrete Version registrieren.
Eindeutige Versionsnummer vergeben.
Unveränderlichen Prüfwert erzeugen.
Artefakte gemeinsam veröffentlichen.
CONTRIBUTION WORKFLOW
Offizielle Quelle sichtbar referenzieren.
Ein Thema pro Branch, nachvollziehbare Benennung.
Motivation, Umfang, Herkunft und Fremdmaterial angeben.
Coverage, Rechtekette und technische Qualität kontrollieren.
Freigabe und Verantwortliche eindeutig festhalten.
Changelog, Manifest, Hash und Coverage aktualisieren.
VERSIONSPOLITIK
Grundlegende inhaltliche, strukturelle oder rechtliche Änderung.
Neue Inhalte oder Funktionen ohne Bruch des Grundmodells.
Korrekturen, Präzisierungen oder technische Reparaturen.
Eine neue Version ist nicht automatisch durch einen älteren Coverage-Eintrag gedeckt. Jede freigegebene Version muss eindeutig zugeordnet werden.
WERKSTATUS
Von der zuständigen Stelle geprüft, registriert und veröffentlicht.
Zulässige Weiterentwicklung ohne offiziellen Herausgeberstatus.
Noch nicht als stabile oder verbindliche Fassung freigegeben.
Historisch erhalten, aber nicht mehr aktiv weiterentwickelt.
Weiterhin nachweisbar, jedoch durch eine neuere Version abgelöst.
RELEASE-CHECKLISTE
PRACTICAL PUBLICATION STANDARD
An open work needs more than a license file.
It needs clear ownership, versions, provenance, status, change records and verifiable release artifacts.
CORE STANDARD
The applicable OCL text or an exact reference.
Identifies licenses and third-party material.
Determines which work and version are covered.
Provides an exact and stable reference.
Allows verification of the released artifact.
DAS GESAMTSYSTEM
Die OCL ist mehr als ein Lizenztext.
Sie verbindet rechtliche Grundlage, Werkzuordnung, Dokumentation, Prüfung und praktische Umsetzung zu einem nachvollziehbaren Governance-System.
Rechtliche Grundlage für Nutzung, Bearbeitung und Weitergabe.
Beschreibt Arten von Werken und ihre Rolle im Ökosystem.
Entscheidet, welche konkreten Werke und Versionen erfasst sind.
Dokumentiert Bestandteile, Fremdrechte und Lizenzgrenzen.
Erklärt die wichtigsten Regeln in kompakter Form.
Prüft, ob eine konkrete Nutzung die Anforderungen erfüllt.
Beantwortet typische Praxis- und Abgrenzungsfragen.
Zeigt die OCL in Beratung, Forschung, Software, KI und Narration.
Standardisiert Releases, Contributions, Versionen und Nachweise.
Offene Nutzung bei klarer Herkunft, nachvollziehbarer Veränderung und geschützter Werkidentität.
FUNKTIONEN
SCHUTZLOGIK
NAVIGATION
THE COMPLETE SYSTEM
The OCL is more than a license text.
It connects legal rules, scope, documentation, verification and implementation into one governance system.
Legal basis for use, adaptation and distribution.
Describes types of works.
Determines covered works and versions.
Maps components and third-party rights.
Explains the essentials.
Tests concrete use.
Turns rules into practice.
Open use with traceable change and protected identity.
Dürfen wir Spuren lesen?
Einige Technologien sind notwendig, damit diese Ausstellung funktioniert.
Andere helfen uns zu verstehen, wie Besucher sich durch sie bewegen.
Du entscheidest, welchen Zugriff du freigibst. Deine Auswahl bleibt jederzeit widerrufbar.
Genug gespielt!
Die Präsentation ist perfekt. Die Zahlen aufbereitet. Alle nicken. Und nichts passiert. Die Agenda wird verrlängert. Der Change-Prozess verschoben. Und wieder ein Jahr verloren. DasProjekt stirbt leise – erst die Vision, dann das Team. Und amEnde? Wieder einer mehr, der geht. Oder innerlich verschwindet.
Aber nicht dieses Mal.
„Dieses Digitalisierungsprojekt mag gescheitert sein, aber das bedeutet nicht, dass wir ebenfalls scheitern werden. Wir sind die Profis, und wir werden diese Organisationen zukunftsfähig machen.“ (Dimitri)
Was, wenn es anders ginge? Was, wenn es ein System gäbe, das auf Vertrauen statt Kontrolle basiert? Das Wandel nicht durch Vorgaben erzwingt, sondern durch Verantwortung ermöglicht? Wir haben gesucht. Und etwas gefunden.
„Eine unfassbare Geschichte. Der nachvollziehbare Weg in die Abgründe spätrömischer Dekadenz in Organisationen.
Absolut lesenswert. Empfehlung.“
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